Heute geht es für die SPD GenossInnen in NRW um viel! Ich bin mir sicher, dass mir diese Landtagswahl besonders durch das Wahlplakat „Currywurst ist SPD“ von meinem Juso Kollegen Erik Flügge noch lange im Gedächtnis bleiben wird!
Ich erspare Euch jetzt mal eine sozialwissenschaftliche Analyse davon und beende meinen Blog Beitrag einfach damit, dass ich das Plakat toll fand!
Gestern habe ich im Rahmen der Nachhaltigkeitstage des Landes Baden-Württemberg die Lokalen Agenda Gruppen in Schorndorf kennen gelernt. In acht Projektgruppen setzen sich Ehrenamtliche für die unterschiedlichsten Themen ein. Das freut mich! Angefangen von einer Idee zur Umgestaltung des ZOB und zukünftige Mobilitätskonzepte für die Innenstadt bis zu großen Themen wie Schorndorf als faire Handelsstadt. Zu meinem Bedauern dürfte fast jede zweite ehrenamtliche Person, die beim Markt der (Mitmach-) Möglichkeiten anwesend war, über 60 sein.

Als ambitionierten Radfahrer will ich mich zukünftig besonders in der Lokalen Agenda Gruppe zum Thema Mobilität und Radverkehr in Schorndorf einsetzen. Wer mich kennt weiß, dass ein Leben ohne Fahrrad für mich nicht vorstellbar ist! Fahrradfahren bedeutet für mich ein großes Stück Lebensqualität!
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit – auch wenn viele meiner kompetenten Mitstreiter bereits ein wenig in die Jahre gekommen sind. ;) Generationenübergreifende Arbeit tut gut!
Nachdem meine Hausarbeit zum Modul „Organisations- und Innovationssoziologie“ im WS 2011/2012 sehr gut bewertet wurde, will ich sie hier im Netz allen zugänglich machen.
Meine Hausarbeit bezieht sich auf das Proseminar „Luhmann: Organisation und Entscheidung“ und trägt den Titel „Eigenlogik von Entscheidungsprogrammen in der SPD Landtagsfraktion Baden-Württemberg“.
Laien kann ich die Lektüre nicht so sehr empfehlen. Dafür sind die Gedankengänge von Niklas Luhmann aus seinem Buch „Organisation und Entscheidung“ zu seltsam.
» Download: Hausarbeit „Eigenlogik von Entscheidungsprogrammen in der SPD Landtagsfraktion Baden-Württemberg“
Nach einem Wochenende mit vielen spannenden Eindrücken auf unterschiedlichen Juso Treffen in ganz Bawü gefällt mir dieses Video der NRW Jusos umso besser!
Danke für dieses tolle Wochenende!
Deshalb bin ich Juso!
„Mut ist, zu kämpfen. Auch wenn der Gegner übermächtig ist.“
Dieser Werbeslogan einer Kampagne des kirchlichen Hilfswerkes Misereor kann man meiner Meinung nach super auf die Politik übertragen! Jedem fallen sicherlich verschiedene Erlebnisse und Erfahrungen ein, auf die dieses Zitat zutrifft!
Durch einen Hinweis auf https://www.facebook.com/VVS bin ich gestern auf verschiedene Modellversuche zum Thema Handyticket im ÖPNV gestoßen. Ich bin davon überzeugt, dass sich dieses Konzept in Zukunft weltweit etablieren wird! Das Handy ist mittlerweile für viele ein Alltagsgegenstand der automatisch mitgeführt wird.
Warum sich dieser Trend auch in Deutschland festigen wird und überwiegend traditionelle Ticketautomaten ersetzen wird, will ich kurz begründen.
2012 besitzen bereits 80% der Deutschen ein Mobiltelefon und 24% ein Smartphone. Daraus folgt, dass es bereits heute einem Viertel der Bevölkerung technisch möglich wäre Tickets für den ÖPNV via Smartphone zu lösen (Quelle: http://gedankenstrich.org). Bislang nutzen jedoch erst etwa 60 Prozent der Smartphone-Besitzer mobiles Internet. Dazu sind die Angebote und Anwendungen von der DB und den Verkehrsverbünden noch im Pilotstadium.
Ich rechne fest damit, dass die Nutzerzahlen in jedem Bereich im Jahrzehnt bis 2020 weiter kontinuierlich ansteigen und sich das Angebot verbessert. Ich freue mich auf diese Entwicklung und wünsche mir, dass sie möglichst schnell bei den sozial Schwachen und älteren Menschen ankommt! Selbstverständlich klar ist aber auch, dass die Gruppe der „Digital Natives“ die erste große Nutzergruppe sein wird!
Mehr Infos zum Projekt: http://www.handyticket.de
Wir werden in Zukunft sicherlich immer häufiger die Option haben in unserem Alltag z.B. beim Parken das Handy als bequemes Zahlungs- bzw. Identifizierungsmittel zu verwenden.
Nachdem ich im März nun wieder als Pressesprecher erfolgreich in den Juso Kreisvorstand gewählt wurde und viel Zeit in mein dortiges Engagement investieren werde, folgt jetzt ein kommunalpolitischer Einwurf.
Heute Abend würden im Technischen Ausschuss der Stadt Schorndorf die konkreten Pläne zur Verbesserung des Oskar Frech SeeBades vorgestellt. Das Freibad wurde letztes Jahr komplett erneuert und dabei blieben durch den engen Zeitplan einige Maßnahmen auf der Strecke. Einige weitere Mängel wurden gleich in der Sommersaison offensichtlich.
Ich habe mich als Vertreter des Jugendgemeinderates dafür eingesetzt, dass an einigen Stellen nachgebessert wird! Ein Großteil meiner Forderungen findest du jetzt in der aktuellen Maßnahmenübersicht der Stadtwerke Schorndorf, die ich angehängt habe. Andere kostengünstige Kleinigkeiten, die den Badealltag gestört hatten, wurden nur mündlich in der Ausschusssitzung präsentiert. Insgesamt will ich betonen, dass alle Verbesserungsvorschläge, die ich im Namen des JGR eingereicht habe, umgesetzt werden!
Ich freue mich auf eine tolle Badesaison! Das Oskar Frech SeeBad behauptet durch die qualitativen Verbesserungen seine herausgehobene Stellung in der Region!

Die ZDF Sendung WISO hat in ihrer Ausgabe am 12.03.2012 auf das Thema „Marketing in Kindergärten und Schulen“ hingewiesen. Schau Dir den Beitrag hier an.
Kein leichtes Thema. Generell ist es ja zu begrüßen, wenn sich die Wirtschaft im Bildungswesen beteiligen will. Problematisch wird es dann, wenn sie damit bewusst bestimmte unternehmerische Interessen verfolgt.
Man muss sich die Frage stellen, bis zu welchem Grad man Marketing in öffentlichen Bildungseinrichtungen zulässt und ab wann man es verwehrt. Bei dieser Gradwanderung geht es darum sich klar zu machen, wo die Grenze zwischen dem Lernen mit einer pluralen Realität und der gezielten Beeinflussung von Kinder und Jugendlichen ist. Kinder und Jugendliche müssen meiner Meinung nach die Pluralität unserer ausdifferenzierten Gesellschaft kennen lernen. Doch zumindest in öffentlichen Bildungseinrichtungen erwarte ich von den Pädagogen, dass sie Materialien auswogen präsentieren und in ihren Unterricht integeren. Daran wird deutlich welche große Verantwortung die Pädagogen in unseren Schulen bei der Auswahl ihres Unterrichtsmateriales tragen. Ich bin mir durchaus bewusst, wie schwer diese Aufgabe für LehrerInnen im Alltag ist.
Trotzdem empfinde ich es persönlich abstoßend die Wirkung von gesponserten Materialien auf Kinder in Kindergärten zu sehen. Mir tun da teilweise nach den ausgestrahlten Ausschnitten des ZDFs die Eltern schon Leid. Besonders in Kinderbetreuungseinrichtungen haben solche Marketinggeschenke extreme Auswirkungen auf die Kinder, die keinesfalls darüber reflektieren können.
Wie der Beitrag verdeutlicht hat, haben auch SchülerInnen – sowie Erwachsene jedes Alters (wie ich durch mein Sowi-Studium weiß) – Schwierigkeiten einseitiges Bildungsmaterial einzuordnen. Es ist menschlich, dass man sich bei einem unbekannten Thema der Argumente bedient, die einem präsentiert werden. Wie ich aus der Umfrageforschung einbringen kann, müssen Personen bewusst darauf hingewiesen werden, dass es Alternativen gibt. Anders wird diese kognitive Leistung nur in Ausnahmefällen erbracht.
Schlussfolgerung: Dieser Beitrag zeigt, welchen Wert gerade in Schulen offizielles Bildungsmaterial, das durch die Kultusministerien geprüft wurde, hat. Für sonstiges Material, das ich für den Unterricht legitim halte, muss der Pädagoge den SchülerInnen klar machen, dass es neben oft einseitigen Publikationen Alternativen existieren. Marketing in Kindergarten und Grundschulen stehe ich weitaus kritischer gegenüber. Was denkst du darüber?
Mehr Pro (DSA youngstar) und Contra (Deutscher Lehrerverband)!
Im empfinde diese Forderung des schwäbischen Karikaturist, Klaus Stuttmann, für angemessen! Vielen SchleckermitarbeiterInnen droht jetzt die Armutsspirale nach unten und das obwohl sie über Jahre hinweg „ehrenvoller“ für einen unbefriedigenden Lohn arbeiten mussten als unser Bundespräsident Christian Wulff!
PS: Ich kann Euch nur seine tollen Karikaturen ans Herz legen. Mehr unter: http://www.stuttmann-karikaturen.de & https://www.facebook.com/KlausStuttmann
Im Folgenden will ich unseren Backnanger SPD Landtagsabgeordneten Gernot Gruber aus der Backnanger Zeitung vom 17.02.2012 zitieren. Ich will seinen Ausführungen nur wenige Sätze ergänzen.
Sport muss meiner Meinung nach als ein Lebensgefühl freiwillig gelebt werden und darf nicht wie das im Schulsport heute meistens der Fall ist durch Zwänge „von oben“ angeordnet werden. Ziel unserer Gesellschaft muss es sein, trotz des technischen Fortschrittes Sport Kindern und Jugendlichen als Lebensgefühl mitzugeben über das sie frei entscheiden können, in welcher Form sie es ausführen. Nicht das Was ist wichtig, sondern, das Dass!
„Große Allianz für den Sport
[…] Eine ganz große Allianz zeigte sich hingegen im Bereich des Sports: Landtag vertretenen Parteien waren sich einig, dass der Sport in unserem Land eine ganz wichtige Rolle spielt - für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, für die Gesundheit und für die Entwicklung unserer Kinder.
Die neue Landesregierung hat den 2006 von der Vorgängerregierung mit den Sportverbänden vereinbarten Solidarpakt Sport fortgeschrieben. Die Förderung steigt kontinuierlich an von 65 Millionen Euro (2011) auf 69,5 Millionen Euro (2016). Zusätzlich wurden die Mittel für den Sportstättenbau, den Bereich Bildung und Sport und die Förderung des Spitzensports erhöht.
In unseren Sportvereinen sind 3,78 Millionen Menschen aktiv und davon über eine Million Kinder und Jugendliche. Der Sport bringt Menschen aller Generationen und aller Schichten zusammen.
Er leistet für die Gesellschaft eine sehr kostengünstige Sozialarbeit. An dieser SteIIe möchte ich den vielen engagierten Menschen in den Vereinen - ob in den Vorständen oder auf dem Trainingsplatz - ganz einfach einmal Danke sagen für ihr Engagement.
Die neue Regierung möchte auch in Kindergarten und Schule den Sport und die Bewegungsangebote stärken und die Kooperation zwischen Schulen und Vereinen ausbauen.
Sport ist nicht nur gesund und entspannend, man steigert hier auch sein Konzentrationsvermögen, lernt gewinnen und verlieren. Das alte Sprichwort „ohne FIeiß kein Preis” ist eine sportliche Binsenweisheit. Wer im Sport an die Spitze kommen will, oder gar einmal bei der Sportparty zum Sportler des Jahres gewählt werden will, braucht neben Talent und Willensstärke sehr viel Trainingsfleiß. Auch weniger talentierte Menschen können ihre Leistung durch Einsatz und Training deutlich verbessern und damit persönlich erfolgreich sein. Diese Chance auf Bewegung und Erfolgserlebnisse sollten Eltern, Kindergärten, Schulen und Vereine allen Kindern ermöglichen. Schön, dass sich alle Parteien in dieser Zielsetzung, bei der Förderung des Sports und seiner Vereine, einig sind.
Die neue Regierung hat den sportlichen Ehrgeiz, die Leistung für den Sport auszubauen.“